Mäuschenschubser als Admins?

Vorgestern erhielt ich eine Mail, in der ein Dienstleister eines unserer Kunden schrieb, die Einrichtung eines Servers sei etwas, was heutzutage jeder Schüler könne. Da die Firma, für die ich arbeite, für gute Administratoren auch gutes Geld zahlt, erfreute mich das natürlich. Wahrscheinlich sind die Änderungen der Lehrpläne etwas an uns vorbei gegangen.

Heute früh las ich bei Heise.de diese Schlagzeile:

Milliarden vertraulicher Dokumente frei im Netz auffindbar

Aus dem Artikel gehen dann zwei Dinge ganz klar hervor:

  1. es gibt sehr wohl Knopfdruck-Automagick-Server: bekannte NAS-Geräte, Amazon-Webservices und ähnliches
  2. die Tatsache, dass es sowas gibt, lässt wirklich viele MöchtegernAdmins daran glauben, einen Server administrieren zu können.

Nur, weil ich in der Lage bin, eine Dose mit Miracoli zu öffnen, den Inhalt zu erwärmen und damit meine Familie „satt“ zu machen, bedeutet doch noch nicht, dass ich ein Koch bin oder wenigstens kochen kann (was ja auch nicht vergleichbar ist).